Eine gewaltige Steigerung im Vergleich zu seinen ersten beiden Alben kann man Doracor attestieren. Hinter dem Namen Doracor versteckt sich Tastenmann  Corrado Sardella (einmal die Silben des Vornamens permutieren - schon hat man’s). Auf diesem Album liefern Sängerin Dea (klassischer Soprangesang) und die Gitarristen Massimo Farina und Marco Fedele sehr brauchbare Beiträge ab. In den meist sehr ausgedehnten Titeln versteht Sardella, schöne Klanglandschaften zu präsentieren und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Im zweiten Song klingt es sogar kurz mal nach Genesis. Da auch der Drumcomputer nicht mehr gar so nervig rüber kommt, wie bei dem Erstling, kann man Tastenfans dieses Album durchaus empfehlen.
 

Jürgen Meurer